Trainer Michael Skibbe musste im hohen Norden weiterhin auf Offensiv-Turbo Andreas Möller (Innenband-Dehnung) verzichten. Zudem fiel Torjäger Fredi Bobic wegen seines Muskelfaserrisses aus dem Frankfurt-Spiel aus. Auch Manndecker Christian Wörns stand nicht zur Verfügung. Zwar ist der Muskelfaserriss im Oberschenkel des Nationalverteidigers inzwischen ausgeheilt, doch beim Versuch, seinen Trainingsrückstand wettzumachen, hat sich Wörns offenbar etwas übernommen. Folge: Die Wade zwickte.
Taktisch entschied sich der BVB-Coach für die Variante 4-3-3, mit der die Borussia in den ersten beiden Champions-League-Spielen in Rotterdam (1:1) und gegen Porto (3:1) so erfolgreich auf die europäische Fußball-Bühne zurückgekehrt war. Stefan Reuter spielte Libero, Jürgen Kohler war einziger Manndecker, die Außenpositionen in der Defensive besetzten die beiden Brasilianer Evanilson (rechts) und Leonardo Dédé. Lars Ricken, gegen Frankfurt noch Linksaußen, zog diesmal wieder im zentralen Mittelfeld die Fäden, rechts und links von ihm besetzten Miroslav Stevic bzw. Christian Nerlinger die Halbpositionen. Vom Angriffstrio der letzten Wochen war nur noch der rechte Flügelflitzer Giuseppe Reina geblieben. In der Mitte stürmte Heiko Herrlich, und auf der linken Seite erhielt Sergej Barbarez den Vorzug vor Victor Ikpeba. Der Bosnier hatte zuletzt beim Bundesliga-Start in Kaiserslautern, wo er wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah, von Beginn an gespielt und war in Rotterdam in der Schlussphase eingewechselt worden.
Ob es an den zahlreichen Umstellungen lag, sei dahingestellt. Tatsache ist: Der norwegische Abonnement-Meister spielte den BVB in der Anfangsphase regelrecht schwindelig. Ob Skammelsrud, R. Strand, der quirlige Mini Jakobsen oder Jung-Star John Carew (20): Die Gastgeber brannten ein wahres Feuerwerk ab. Vier dicke Chancen allein in den ersten zehn Minuten. Im Dortmunder Strafraum herrschte mitunter heilloses Durcheinander, Torwart Jens Lehmann ähnelte in dieser Anfangsphase einer Schießbudenfigur. Gegen Jakobsens Pfostenkracher wäre auch der Nationalkeeper machtlos gewesen. Ganz gleich, ob Kohler (gegen Carew), Evanilson (Jakobsen) oder Dédé (Sörensen): Die Dortmunder Abwehrspieler hatten allergrößte Probleme. Ricken war mit der Doppelrolle als Bewacher des laufstarken Skammelsrud und Motor des eigenen Spiels, die er bei 1860 München gegen Thomas Häßler glänzend erfüllt hatte, mehr als ausgelastet, und Reuter konnte die Löcher gar nicht so schnell stopfen wie anderswo neue entstanden. Unübersehbar das Manko: Die Borussen standen oft ein, zwei Schritte von ihren Gegenspielern weg, ließen sie ungestört den Ball annehmen, verarbeiten und weiterleiten.
Doch wie das oft so ist: Die eine Mannschaft macht das Spiel und hat die Chancen - die andere erzielt die Tore. Gleich der erste konstruktive Dortmunder Angriff führte zum 0:1. Ricken setzte Reina in Szene, der legte mit viel Übersicht hinaus auf die linke Seite, und Barbarez schlenzte das Leder vom Strafraumeck mit ganz viel Gefühl via Innenpfosten ins lange Eck (11.). Ein echter Kunstschuss. Elf Minuten und zwei Top-Chancen später der zweite Schock für die Gastgeber. Diesmal flankte Evanilson in den Strafraum, Kohler hielt in Mittelstürmer-Position den Fuß hin, und Jamtfall war zum zweiten Mal geschlagen. Spätestens jetzt war klar: Auch Rosenborgs Abwehr verdiente diese Bezeichnung nur bedingt. Es entwickelte sich der reinste Wildwest-Fußball. Spektakulär für die Zuschauer, zum Haareraufen für die Trainer angesichts der taktischen Disziplinlosigkeiten hüben wie drüben.
Bezeichend: In den Griff bekamen die Gäste die Partie auch mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken nicht. Vergeblich bemühten sie sich, Ball und Gegner mit ruhigen Aktionen zu kontrollieren. Neue Unruhe entstand, weil Trondheims Trainer Nils-Arne Eggen gleich nach dem 0:2 reagierte, mit F. Winsnes einen Mittelfeldspieler für den defensiven Basma brachte. Der Erfolg dieser Maßnahme stellte sich schnell ein. Diesmal spielte Jakobsen den Vorbereiter, flankte auf Sörensen, der aus sieben Metern Entfernung unhaltbar für Lehmann einköpfte (35.). Dortmunds 2:1-Führung zur Pause stellte den Spielverlauf angesichts eines Chancenverhältnisses von 9:4 zugunsten Rosenborgs auf den Kopf. Michael Skibbe musste sich etwas einfallen lassen. So viele hundertprozentige Tormöglichkeiten wie die Norweger hatten Dortmunds letzte drei Bundesliga-Gegner Frankfurt, 1860 und Freiburg in 270 Minuten zusammen nicht.
Und Skibbe reagierte, brachte mit Karsten Baumann für den mit Gelb vorbelasteten und etwas ausgelaugt wirkenden Evanilson einen zweiten gelernten Manndecker. "Trondheim ist enorm stark. Die entwickeln eine riesen Power und machen enorm Druck", befand der BVB-Trainer in der Pause. Seine Hoffnung: "Dass wir in der zweiten Halbzeit ein paar Konter fahren können."
Doch Rosenborg machte weiter, wo es vor der Pause aufgehört hatte. Der lange Carew blies in der 49. (Kopfball) und 51. Minute (Lattentreffer) das Halali zum Sturmlauf. Doch der blieb aus. Nach rund einer Stunde setzte sich mehr und mehr der Eindruck durch, dass bei den Norwegern die Kräfte nachlassen. Kein Wunder angesichts des mörderischen Tempos, das sie vorgelegt hatten. Sichtbares Indiz: Mini Jakobsen, der ein unglaubliches Laufpensum abgeleistet hatte, verließ in der 64. Minute für Dahlum das Feld.
Es passt perfekt ins Gesamtbild dieses kuriosen Fußball-Spiels, dass die Gastgeber den Ausgleich just in der jener Phase erzielten, da der BVB die Partie erstmals in den Griff zu bekommen schien. Und es passte ebenfalls, dass der junge Carew, mit dem Kohler seine liebe Mühe hatte, ihn erzielte (68.). Mindestens so bitter wie das 2:2 die Verletzung von Micky Stevic. Der kampf- wie spielstarke Mittelfeldakteur zog sich einen Jochbeinbruch zu, als er bei einem Kopfball-Duell Dahlums Ellenbogen ins Gesicht bekam, und fällt mehrere Wochen aus.
In der Schluss-Viertelstunde hatte die Borussia die größeren Kraftreserven - und die besseren Chancen. Doch sowohl Ricken (78.) als auch der für Herrlich eingewechselte Addo (87.) scheiterten völlig frei am glänzend reagierenden Jamtfall. "Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das Unentschieden sicher ärgerlich. Wir hatten die großen Möglichkeiten zum entscheidenden dritten Tor", ärgerte sich Kapitän Stefan Reuter. Erkannte aber auch an: "Im ersten Durchgang hatten wir mehrfach Riesenglück. Die 2:0-Führung war zu dem Zeitpunkt sicherlich unverdient."
Borussia Dortmund und
Rosenborg Trondheim trennen sich 2:2 nach einem Riesen-Spiel
Beide Teams wahrten gestern abend vor 14000 Zuschauern im ausverkauften Trondheimer
Lerkendal-Stadion ihre Chancen auf ein Weiterkommen in die nächste Gruppenrunde
Champs-League. Die hochdeamatische Partie endete 2:2. "Trondheims Auftakt verbreitete
Angst und Schrecken. Die Norweger wollten offenbar die Welt einreißen und
erspielten sich Chancen im Minutentakt" beschreiben die Ruhr Nachrichten die
ersten zehn Minuten des Spiels. In der 11.Minute allerdings ging der BVB mit 0:1
in Führung. "Ricken und Reina hatten Barbarez ins Spiel gebracht - und der
Bosnier zirkelte einen Kunstschuss genau in den rechten Torwinkel. Ein Tor - wie
der Blitz aus heiterem Himmel", war auch die Westfälische Rundschau
vom Zwischenstand überrascht. Auf weitere Chancen der Trondheimer antwortet
die Borussia in der 22.Minute sogar mit dem 0:2 durch Kohler auf Flanke von Evanilson.
Die Ruhr Nachrichten errechnen "Borussias Chancenverwertung: 100 Prozent".
In der 35. Minute ist der längst fällige Anschlußtreffer dann
perfekt. "Vor allem, weil die linke Seite mit Dede/Nerlinger nicht funktioniert,
Sörensen ganz stark aufspielt. Der nickt auch das 1:2 ein", analysiert die
BILD. Auch nach der Pause spielt Rosenborg weiter stark auf. Die Rundschau
schreibt weiter: "Doch ausgerechnet in jener Phase, als die Dortmunder das
Spiel etwas beruhigen konnten und durch Reina eine Super-Konterchance vergaben,
schlug Rosenborg mit dem 2:2 Ausgleich eiskalt zu." Die WAZ stellt fest:
"Carews Ausgleich war die logische Folge Trondheimer Überlegenheit." In der
74.Minute musste Stevic mit Jochbeinbruch nach einem Ellbogencheck ausgewechselt
werden. In der Folgezeit schienen die Norweger konditionell angeschlagen, so daß
der BVB zu Chancen auf den Siegtreffer kam. "Ricken (78.) alleine vor Jamtfall
- gehalten. Addo zweimal alleine (79./87.) - auch nichts", beschreibt BILD
die Schlußphase der spannenden Begegnung.
Schlüsselduell
Kohler gegen Carew
Kohler versus Carew - es war das erwartet packende Duell. Schon vor dem Spiel
wurden die beiden Spieler zu einem Fototermin in die Trondheimer Innenstadt geladen,
wie die WAZ berichtet. Das mit seinen 1,95 Metern und 95 Kilo imposant
gebaute 20-jährige Stürmertalent beeindruckte auch den Dortmunder Abwehrrecken.
"Bange machen gilt nicht", beschreibt er dem Blatt seine ersten Bedenken, fügt
aber hinzu: "Sicher, gegen Rotterdam hat Carew zwei Tore erzielt. Doch welcher
Stürmer kann von sich schon behaupten, dass ihm das gegen Jürgen Kohler
gelungen ist?" Kohler hatte dann tatsächlich mehr Mühe als ihm lieb
sein konnte. Vor allen Dingen "mit zunehmender Spielzeit bekam Kohler Probleme,
weil sich der BVB von den Trondheimern immer weiter in die eigene Hälfte
zurückdrängen ließ", erklärt die WAZ. Letztlich erzielten
beide Spieler einen Treffer in der Begegnung.
Kohler:
Anschlusstreffer kam zu früh
Jürgen Kohler:
"Wir haben zu schnell das 1:2 kassiert. Mit einer 2:0-Halbzeitführung hätten wir
das Spiel nach Hause geschaukelt. Es war schwer gegen Carew zu spielen und gegen
ihn an den Ball zu kommen."
Stefan Reuter: Unentschieden
geht in Ordnung
Stefan
Reuter sagte nach dem Spiel: "Aufgrund der zweiten Halbzeit muss man sich über
das Ergebnis mehr ärgern als freuen. Denn wir hatten zum Schluss die Vielzahl
guter Chancen. Aber zu Beginn der ersten Hälfte standen wir stark unter Druck,
hatten Glück. Deshalb geht das Unentschieden in Ordnung. Unsere Führung war zu
diesem Zeitpunkt unverdient, doch Ende der zweiten Hälfte haben wir gut kombiniert
und gute Torchancen gehabt."
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TEAMS & TORE
Rosenborg Trondheim: Jamtfall - Basma, Bragstad, Hoftun, Bergdölmo - R.
Strand, Skammelsrud, Berg - Sörensen, Carew, Jakobsen.
Borussia Dortmund: Lehmann - Evanilson, Kohler, Reuter, Dédé - Stevic,
Ricken, Nerlinger - Reina, Herrlich, Barbarez.
Einwechselungen: 25. F. Winsnes für Basma, 64. Dahlum für Jakobsen - 46.
Baumann für Evanilson, 70. Addo für Herrlich, 74. Nijhuis für Stevic.
Tore: 0:1 Barbarez (11., Vorarbeit Reina), 0:2 Kohler (22., Evanilson),
1:2 Sörensen (35., Jakobsen), 2:2 Carew (68., Winsnes). Eckstöße: 10:6
(Halbzeit 7:4), Chancenverhältnis: 12:8 (9:4).
Schiedsrichter: Paul Durkin (44) aus Dorset (England). Rote Karten:
keine, Gelb-Rote Karten: keine, Gelbe Karten: Winsnes - Reina,
Evanilson, Ricken, Reuter.
Zuschauer: 15.000 (ausverkauft).
Wetter: bedeckt, etwa 13 Grad.
3. Minute: Nach einem langen
Einwurf verlängert Carew per Kopf auf Abwehrspieler Bergdölmo, doch der schießt
aus kürzester Distanz über das Tor.
5. Minute: Skammelsrud passt in den Lauf von Carew, der taucht frei vor Lehmann
auf und verzieht knapp.
7. Minute: Jakobsen jagt das Leder an den Innenpfosten.
8. Minute: Berg setzt sich am linken Flügel durch, passt nach innen, Stevic rettet
vor dem einschussbereiten Jakobsen zur Ecke.
11. Minute: Der erste ernsthafte Gegenangriff. Über Ricken und Reina kommt der
Ball zu Barbarez, der am linken Strafraumeck lauert und mit einem sehenswerten
Schlenzer via Innenpfosten zum 0:1 einschießt.
16. Minute: Lehmann wird beim dritten Eckball zunächst von Bragstad, dann von
Hoftun behindert, dennoch pariert er glänzend Bergdölmos Schuss aus kürzester
Distanz.
19. Minute: Carew verlängert am Strafraum mit der Hacke auf Strand, der aus spitzem
Winkel am langen Eck vorbeizielt. Nach Chancen steht es nun 6:1.
21. Minute: Der nächste Dortmunder Kunstschuss: Diesmal versucht es Ricken vom
linken Strafraumeck. Keeper Jamstfall klärt zur Ecke.
22. Minute: Die zweite Chance, das zweite Dortmunder Tor: Kohler rutscht in Evanilsons
Flanke und drückt das Leder mit dem linken Fuß zum 0:2 in die Maschen.
31. Minute: Herrlich bleibt hängen, Barbarez setzt nach, zieht aus 17 Metern ab,
Hoftun rettet zur Ecke.
35. Minute: Rosenborg macht weiter Druck. Jakobsen kann von der linken Seite flanken,
Sörensen fast unbedrängt einköpfen aus sechs Metern zum unhaltbaren 1:2.
45. Minute: Wieder eine Glanzparade von Lehmann, diesmal gegen Sörensen.
50. Minute: Carew verpasst das 2:2 und köpft stattdessen Lehmann in die Arme.
51. Minute: Carew hämmert das Leder ans Lattenkreuz. Der zweite Alu-Treffer für
Rosenborg.
67. Minute: Endlich einmal ein Konter: Nach einem Barbarez-Pass dribbelt sich
Reina durch, scheitert aber am hereinrutschenden Hoftun.
68. Minute: Der 2:0-Vorsprung ist dahin: Skammelsrud und Winsnes manövrieren die
Hintermannschaft mit zwei schnellen Pässen aus, Carew trifft aus 14 Metern halblinker
Position zum 2:2.
73. Minute: Ellenbogencheck von Dahlum gegen Stevic. Der Borusse muss raus (Jochbeinbruch).
79. Minute: Addo schickt Ricken, der stürmt in den Strafraum, scheitert aber am
herausstürzenden Jamtfall. Kurz darauf entschärft Rosenborgs Keeper einen Schuss
von Addo (im Liegen), nachdem Dédé den Ball hereingegeben hatte.
87. Minute: Super-Pass von Barbarez in den Lauf von Addo, doch Jamtfall kann parieren.
Trondheim - Der Mann verbreitet einfach gute Laune. Trondheims Trainer Nils Arne Eggen war aufgekratzt und mit dem 2:2 (1:2) in der Champions League gegen Borussia Dortmund hoch zufrieden. Nur Komplimente für sein Team nach dessen Sturmlauf ohnegleichen wollte er nicht hören.
"Wir können nur so spielen: Angreifen, angreifen, angreifen. Es kommt doch niemand ins Stadion, um uns beim Einwurf zuzusehen", lachte er und stellte klar: "Das 2:2 ist kein Grund zur Enttäuschung. In den ersten 15 Minuten hätten wir unsere Chancen nutzen müssen, aber am Ende des Spieles war Rosenborg müde, fast erschöpft. Da hatte Dortmund noch klare Möglichkeiten, und wir mussten mit dem Punkt zufrieden sein."
Borussia hatte Videos studiert, Rosenborg fünf Mal beobachten lassen - und wurde dennoch von irrem Tempo und Kombinationsfluss der Gastgeber überrascht, die ihnen kaum Zeit zum Luftholen ließen. "Die haben vom Feinsten aufgespielt. Wir wussten, dass sie stark waren, aber nicht so bärenstark", staunte Christian Nerlinger: "Unsere 2:0-Führung bei diesem Hurrican war doch glücklich."
In der Tat: Barbarez schloss den ersten gelungenen Konter per Super-Schlenzer zum 0:1 (11.) ab, Kohler versenkte den zweiten nach Evanilsons Flanke zum 0:2 (22.). Doch Dortmunds Deckung kam auch dann nicht zur Ruhe. Evanilson und Dede ließen Jakobsen und Sörensen viel zu viel Raum, wurden zu Achillesfersen in der BVB-Deckung, und Kohler hatte mit Trondheims Super-Stürmer Carew alle Hände voll zu tun. Die Folge: Jakobsen flankte, Sörensen köpfte das 1:2 - von Dortmunds Brasilianern keine Spur. Nichts war es mit dem "dicken Polster" zur Halbzeit. Und als "Kokser" dann Carew einmal aus den Augen lassen musste, war es geschehen: 2:2 durch den "Billig-Bomber", den jetzt schon englische Klubs mit Millionen-Angeboten jagen.
"Ich hoffe, dass wir in drei Wochen daheim ein ähnlich gutes Spiel gegen Trondheim abliefern", meinte BVB-Trainer Michael Skibbe. Und diese Partie kann der BVB noch keineswegs auf der Haben-Seite abbuchen. Allerdings muss man auch in der BVB-Vergangenheit lange suchen, um einer ähnliche Klasse-Partie wie im Lerkendal-Stadion zu finden.
Doch zum Bundesliga-Alltag gegen Rostock am Samstag haben sich Dortmunds personelle Sorgen vergrößert: Bobic und Möller werden weiter fehlen, dazu kommt Stevic, der sich einen Jochbeinbruch zuzog, Wörns (Wadenprobleme) und Barbarez, der für Bosniens EM-Qualifikation abgestellt werden muss. Keine tollen Aussichten.